Anziehungskraft der hessischen Hochschulen unverändert hoch

Studierendenzahlen in Hessen erneut auf Rekordniveau – Hochschulpräsidien mahnen langfristig verlässliche und  angemessene Finanzierung der Leistungsdimension Lehre an

Seit Jahren vermelden die hessischen Hochschulen Rekordzahlen bei den Studierenden - der hohe Zuspruch bricht auch im laufenden Wintersemester nicht ab. Insgesamt sind im laufenden Wintersemester über 220.000 Studierende an den staatlichen Hochschulen Hessens eingeschrieben, wie die Konferenz Hessischer Universitäten (KHU) und die hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW Hessen) mitteilen. An den fünf Universitäten in Frankfurt, Gießen, Marburg, Darmstadt und Kassel studieren über 150.000 Personen - weitere 70.000 verteilen sich auf die Technische Hochschule Mittelhessen, die Hochschule Darmstadt, die Frankfurt University of Applied Sciences, die Hochschule RheinMain und die Hochschule Fulda.

"Seit Jahren erreichen die Hochschulen immer neue Höchststände bei den Studierendenzahlen. Dies belegt die große Attraktivität der hessischen Hochschulen und ihrer Studienangebote. Wir nehmen damit unsere Verantwortung für die junge Generation wahr und leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Hessens", betont Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und Sprecher der KHU. "Da wir auch langfristig von sehr hohen Studierendenzahlen ausgehen, brauchen wir zeitnah Zusagen zur verlässlichen und angemessenen Finanzierung der Leistungsdimensionen Lehre und Forschung über das Jahr 2020 hinaus."

Prof. Dr. Ralph Stengler, Präsident der Hochschule Darmstadt und Sprecher der HAW Hessen: "Die staatlichen hessischen Hochschulen haben sich unter schwierigen Bedingungen erfolgreich der Herausforderung gestellt, ein großes Plus an Studienplätzen und hohe Qualität der Studienbedingungen zusammenzubringen. Das war möglich mit gezielten Investitionen in kluge Köpfe und Infrastruktur. So können wir die Absolventinnen und Absolventen hervorbringen, die unser Land braucht. Damit wir das auch weiterhin schaffen, brauchen wir eine transparente und nachhaltige finanzielle Absicherung unserer Investitionen für das kommende Jahrzehnt."